Teilzeit Jobs

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Teilzeit arbeiten und Zeit für andere Dinge haben

In Teilzeit zu arbeiten, hat durchaus seine Vorteile: Durch die kürzeren Arbeitszeiten ist mehr Zeit da, um die Familie zu unterstützen oder sich beispielsweise berufsbegleitend weiterzubilden. Für Teilzeitjobs gibt es verschiedene gesetzliche Regelungen. So gilt praktisch jeder Arbeitnehmer als teilzeitbeschäftigt, der eine kürzere Arbeitszeit hat als in Vollzeit beschäftigte Arbeitnehmer. Theoretisch könnte jeder Arbeitnehmer mit einer Arbeitszeit im Unternehmen von mehr als sechs Monaten und mit mehr als 15 Angestellten eine kürzere Arbeitszeit bei seinem Arbeitgeber beantragen. Dabei sind es meist die Frauen, die aus verschiedenen Gründen die Arbeitszeit verkürzen und Teilzeitjobs ausüben. Leider ist es gar nicht so einfach, die richtige Teilzeitstelle zu finden und die eigene berufliche Qualifikation sinnvoll mit einer verkürzten Arbeitszeit zu kombinieren.
Verschiedene Modelle einer Teilzeitbeschäftigung
Tatsächlich gibt es mehrere Möglichkeiten, einen Job in Teilzeit auszuüben. Beim klassischen Modell eines Teilzeitjobs gibt es die normale Fünf-Tage-Woche, wie diese auch in Vollzeit beschäftigte Arbeitnehmer kennen. Lediglich die einzelnen Arbeitstage haben kürzere Arbeitszeitenn als bei einem Vollzeitjob. Die Variante, welche Arbeitnehmer eine höhere Flexibilität bietet, ist die Kombination von mehreren vollen Arbeitstagen und einzelnen Freientagen. So wäre es beispielsweise möglich, bei einer Wochenarbeitszeit von 20 Stunden zweieinhalb Tage zu arbeiten, also halb soviel wie andere Arbeitnehmer. Natürlich sind auch andere Kombinationen von Arbeitstagen und freien Tagen möglich. Eine andere mögliche Variante besteht darin, eine Zeit lang in Vollzeit zu arbeiten und anschließend eine längere Arbeitspause einzulegen. Häufig wird diese Variante auch als unsichtbare Teilzeit bezeichnet. Dies gibt dem Arbeitnehmer die Möglichkeit, die längere freie Phase für Dinge wie beispielsweise Fortbildungen oder einfach zur Erholung zu nutzen. Eine große Flexibilität ergibt sich auch aus der Möglichkeit des sogenannten Jobsharing, bei welchem sich praktisch mehrere Arbeitnehmer (in der Regel zwei) eine Vollzeitstelle teilen. Nach persönlichen Absprachen erfolgt eine Art Arbeitsteilung, bei der die Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihre Freizeit zu planen. Natürlich bedarf eine solche Regelung einer genauen Abstimmung der jeweiligen Arbeitszeiten einzelner Mitarbeiter.
Teilzeitarbeit bringt beiden Seiten Vorteile und Nachteile
Teilzeitbeschäftigten bleibt mehr Zeit für andere Dinge wie Weiterbildungen oder auch Familien (Stichwort: Familienteilzeit). Außerdem kann es einige steuerliche Vorteile mit sich bringen, ausschließlich in Teilzeit zu arbeiten. Durch das Aufteilen einer einzelnen Stelle im Rahmen einer Arbeitsplatzteilung bekommen mehrere Personen die Möglichkeit, sich im Job zu bewähren. Auch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr voll belastbare Mitarbeiter haben ihre Vorteile, da sie weiterhin am Arbeitsleben teilnehmen und dadurch Geld verdienen können. Mitarbeiter, die mehr Zeit zur Erholung haben, bringen in der Regel eine höhere Leistung am Arbeitsplatz. Eine vorübergehende Teilzeitbeschäftigung kann außerdem dazu beitragen, weiterhin am Arbeitsleben teilzuhaben und dadurch später weniger Schwierigkeiten zu bekommen, nach einer längeren Pause wieder Fuß zu fassen. Für die Arbeitgeber hat die Teilzeitarbeit den Vorteil, dass er Mitarbeiter flexibler einteilen kann, so wie es der Betrieb bzw. die momentane Auftragslage erfordert. Dies betrifft besonders dann zu, wenn die Teilzeitarbeit in Form von Abrufarbeit erfolgt. Allerdings sollten auch die höheren Kosten durch Lohnnebenkosten sowie der höhere Koordinationsaufwand genannt werden, die durch Teilzeitstellen anfallen. Für Arbeitnehmer entstehen natürlich finanzielle Einbußen, die durch geringere Einkommen zustande kommen.