Hilfreiche Tipps & Tricks zu Bewerbung und Jobsuche

Was versteht man unter Teilzeit?

Sie denken bestimmt, dass sich diese Frage jeder selbst beantworten kann. Eine genaue Beschreibung zu lesen, kann jedoch Wissenslücken schließen!

Unter Teilzeitbeschäftigung versteht man grundsätzlich, wenn die vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit weniger beträgt, als die normalerweise übliche wöchentliche Arbeitszeit des Unternehmens. Der einzige Unterschied zu einem Vollzeitvertrag (kurz: Vollzeit) besteht darin, dass die wöchentliche Arbeitszeit kürzer ist. Es wird zwischen vollzeitnaher und vollzeitferner Teilzeitstelle (Kurz: Teilzeit)  unterschieden, wobei es hierbei keine eindeutigen Grenzen gibt.

Meistens liegen die üblichen Arbeitszeiten in Vollzeitverträgen zwischen 35 und 40 Arbeitsstunden in der Woche. Teilzeitarbeit ist nicht in jedem Unternehmen gleich organisiert, unerwartete Arbeitsstunden, flexible Abrufe, dynamische Arbeitstage und ähnliches sind mögliche Formen einer Teilzeitbeschäftigung. Aufgrund dieser Unterschiede sind keine Pauschalangaben zu steuerlichen Aspekten möglich. Abgaben an die Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und an die Arbeitslosenversicherung müssen daher im Einzelfall überprüft werden. Generell besteht für jeden Arbeitnehmer die Möglichkeit in Teilzeit  zu arbeiten. Allerdings unter der Voraussetzung, dass dieser länger als ein halbes Jahr in diesem Unternehmen beschäftigt ist und die Größe des Betriebes 15 Mitarbeiter nicht unterschreitet. Eine Ausnahme sind Auszubildende, auf die der Anspruch auf Teilzeit nur unter besonderen Umständen zutrifft. Ist ein Arbeitnehmer länger als 2 Jahre im Unternehmen beschäftigt, besteht die Möglichkeit einer weiteren Reduzierung der Teilzeitstelle. Das Unternehmen hat jedoch die Möglichkeit, aufgrund wichtiger betrieblicher Gründe einer Arbeit in Teilzeit zu widersprechen. Beispiele einer solchen Begründung sind Störungen des Betriebsablaufs, unangemessene Mehrkosten oder die Gefährdung der Sicherheit.