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Neue Regelung für den Mindestlohn – vor allem bei Praktikanten

,,Es gibt in Deutschland viel zu viele Menschen, die zu unangemessenen niedrigen Löhne arbeiten müssen und nicht ausreichend an der guten wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.‘‘

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles
Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales



Diese Zeiten sind nun vorbei…

 

Ein allgemein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Arbeitsstunde steht deutschlandweit ab dem
1. Januar 2015 für alle Branchen fest. Von der neuen Regelung sind besonders Praktikanten betroffen. Was die Ausnahmen und Sonderregelungen betrifft, sowie welche Praktikanten nun vom Mindestlohn betroffen sind, möchten wir Sie gerne in diesem Artikel darüber informieren.





Nicht unter die Regelung fallen:

- Freiwillige Praktika mit einer Zeitdauer von weniger als drei Monaten, die zum Zwecke der Ausbildung,
  dem Studium, der Studienorientierung oder dem Beruf gelten

- Schnupper-, sowie Orientierungspraktika von einer maximalen Zeitdauer von sechs Wochen,
  die zur Wahl einer Ausbildung dienen

- Pflichtpraktika im Zusammenhang mit der Schule, der Ausbildung oder dem Studium

- minderjährige Praktikanten ohne abgeschlossene Ausbildung

 

Hingegen betrifft der Mindestlohn:

- Freiwillige Praktika mit einer Zeitdauer von mehr als drei Monaten

- Freiwillige Praktika, die vor dem 01. Januar 2015 in dem gleichen Unternehmen
  angefangen wurden

- Praktikanten, die eine Berufsausbildung oder ein Studium absolviert haben




Inwiefern sind Studenten von dem Mindestlohn betroffen?

Studenten sind gleich mehrmals davon betroffen, da viele von ihnen während oder nach dem Studium ein Praktikum absolvieren. Zudem haben Studenten oftmals einen oder mehrere Studentenjobs bzw. Nebenjobs, um sich ihr Studium oder ihre erste Wohnung zu finanzieren. Von jetzt an können sie von einem höheren Stundenlohn profitieren und müssen nicht mehr ins leere Portemonnaie schauen.

 

Mehr Informationen rund um das Mindestlohn-Gesetz finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.