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Minijob - 450 Euro Job ideal für Arbeitnehmer und Unternehmen

Aushilfsjob - attraktiv für Arbeitnehmer und Unternehmen

Einen Nebenverdienst von 450 Euro kann sicher jeder brauchen. Daher erfreuen sich die Minijobs auch zunehmender Beliebtheit. Die Zahl der Minijobber in Deutschland wächst beständig. Ob als Zuverdienst für Hausfrauen und -männer, als Zweitjob oder als zusätzliche Einnahmequelle für Arbeitslose, ein Nebenjob ist eine gute Möglichkeit die Haushaltskasse aufzubessern. 

Wer darf einen Nebenjob auf 450 Euro Basis ausüben?

Minijob für alle und jedenGrundsätzlich darf jeder Deutsche so viele Jobs ausüben, wie er möchte. Ob es sich um einen Gelegenheitsjob handelt, einen Schülerjob oder einen Studentenjob, wichtig ist bei einem Aushilfsjob auf 450 Euro Basis, dass der Gesamtbetrag des Verdienstes die 450 Euro Grenze nicht überschritten werden darf. Egal ob es nur ein Nebenjob oder fünf verschiedene sind - mehr als 450 Euro darf man nicht verdienen, wenn man in den Genuss der Vorzüge kommen möchte. Sobald man auch nur einen einzigen Cent mehr verdient, werden soziale Abgaben fällig. Das kann schnell dazu führen, dass ein Großteil des Verdienstes von Lohnsteuer, Kranken- und Rentenversicherung verschlungen wird. 

Ein Schülerjob macht Wünsche wahr

So mancher Teenager träumt von einem neuen Smartphone, einem Tablet oder vielleicht einem Mofa. Mit einem kleinen Nebenjob können auch Schüler sich etwas dazu verdienen. Gleichzeitig bietet ein Schülerjob Gelegenheit, erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln und ein Stück Selbstständigkeit und den Umgang mit Geld zu erlernen. Besonders beliebt als Schülerjob sind zum Beispiel das Austragen von Zeitungen oder Werbeprospekten, Aushilfstätigkeiten im Supermarkt oder privates Babysitten. Bei einem Schülerjob gilt, dass Kinder unter 13 Jahren überhaupt nicht arbeiten dürfen, Kinder ab 13 Jahren dürfen täglich zwei Stunden arbeiten. Die Arbeitszeit darf dabei nicht zwischen 18 Uhr und 8 Uhr liegen. Jugendliche im Alter von 15 - 18 Jahren dürfen werktags in der Zeit von 6 bis 20 Uhr bis zu 8 Stunden arbeiten. Für alle Minderjährigen gelten besondere Vorschriften. Es gelten die gesetzlichen Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes- Diese Bestimmungen sollen verhindern, dass der Schülerjob zu Lasten der schulischen Leistungen geht oder die Gesundheit des Schülers gefährdet wird. Statt einen regelmäßigen Schülerjob auf 450 Euro Basis auszuüben, können Schüler auch kurzfristige Tätigkeiten übernehmen. Hierbei ist die Beschäftigungsdauer auf zwei Monate je Kalenderjahr, bzw. 50 Arbeitstage begrenzt. Eine Verdienstobergrenze gilt hier nicht. Dafür fallen eine pauschale Einkommensteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag an. 
Wenn ein Arbeitnehmer monatlich mehr als 450 Euro und maximal bis zu 850 Euro regelmäßig verdient, dann spricht man von einem Midijob (Gleitzonenfall). Anders als die Pauschalbesteuerung im Minijob, ist der Midijob voll 
sozialversicherungspflichtig. 



Mit einem Studentenjob den Lebensunterhalt aufstocken

Seit Generationen gehört ein Studentenjob schon beinahe zum Studentenleben dazu. In der Bundesrepublik gehen ca. 70 Prozent aller Studenten einem Studentenjob nach. Junge Menschen können nicht nur ihren Lebensstandard verbessern, sondern auch Berufserfahrungen sammeln. Insbesondere dann, wenn der Nebenjob einen fachlichen Bezug zum Studium hat. Mit einem Studentenjob kann man seine Kompetenzen und seine "Social Skills" aber auch dann verbessern, wenn der Aushilfsjob in einem fachfremden Bereich wahrgenommen wird. Eine besondere Form für einen Studentenjob ist die sogenannte Werksstudententätigkeit, die Studium und Nebenjob miteinander verknüpft. Ein Studentenjob ist auch bei Arbeitgebern sehr beliebt. Die günstigen Bedingungen bei den Kosten, wie geringe soziale Abgaben, machen Studenten als Arbeitnehmer äußerst attraktiv. Insbesondere bei Gastronomiebetrieben, Einzelhändlern und Call-Centern sind Studenten sehr beliebt. Durch die Hohe Zahl der Studenten, die einen Studentenjob ausüben, werden diese Jobs zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor, der aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. 

Ein Gelegenheitsjob im privaten Haushalt

Wer einen Gelegenheitsjob im privaten Umfeld ausübt, profitiert meist von der persönlichen Bindung an seinen Arbeitgeber. Viele Familien, Alleinerziehende und Singles sind in ihrem Beruf stark eingebunden. Sie benötigen dringend Hilfe im Haushalt. Die Kinder müssen betreut werden, der Einkauf erledigt und Putzen, Waschen und Kochen stehen auch noch auf dem Plan. Haushaltshilfen sind daher sehr gefragt. Auch ältere Menschen benötigen immer häufiger eine helfende Hand, da sie nicht mehr im Familienverbund leben. Für einen Nebenjob im privaten Umfeld gelten besondere Bedingungen. Minijobs im Privathaushalt unterliegen einer Förderung durch den Gesetzgeber, die sich in Steuervorteilen und ermäßigten Abgaben positiv bemerkbar macht. Ein Nebenjob im privaten Haushalt muss bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden, darauf sollten Arbeitnehmer unbedingt achten, damit ein ausreichender Versicherungsschutz gegeben und eine illegale Beschäftigung ausgeschlossen ist.

Minijobs wie Sand am Meer

Die Möglichkeiten, sich etwas dazu zu verdienen sind sehr vielfältig. In nahezu allen Bereichen werden Minijobs angeboten. Wer arbeitslos gemeldet ist, sollte auf die Zuverdienstgrenzen achten. Diese sind relativ gering bemessen, sodass ein Gelegenheitsjob, der mit 450 Euro entlohnt wird, dazu führen kann, dass die Bezüge drastisch gekürzt werden. Für alle, die neben ihrem Hauptberuf einen Aushilfsjob ausüben, kann sich das richtig lohnen. Die gesetzlichen Abgaben wie Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung werden bereits vom eigentlichen Job abgedeckt, sodass der Aushilfsjob als reiner Zuverdienst zu werten ist, für den lediglich zwei Prozent Pauschalsteuer zu entrichten ist. Allerdings ist es bei vielen Hauptarbeitgebern ein schriftliches Einverständnis erforderlich. Wird noch ein weiterer Gelegenheitsjob aufgenommen, wird dieser in der Steuerklasse sechs vollumfänglich versicherungspflichtig. Allgemein gelten seit 2013 neue Bestimmungen in der Rentenversicherungspflicht. Für alle Gelegenheitsjobber gilt, dass für einen Nebenjob automatisch Rentenversicherungsbeiträge in Höhe von 3,9 Prozent erhoben werden, es sei denn, man hat sich ausdrücklich davon befreien lassen.

 

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